Kulturstrolche - Das Projekt

Die Kulturstrolche sind ein Modellprojekt des Dezernates der Stadt Münster für Schule, Kultur und Sport. Hier wurde die Idee geboren, die Materialien und das Erscheinungsbild entwickelt und die Umsetzung erprobt. Nach der dreijährigen Pilotphase (2006 – 2008) übernimmt das Kultursekretariat NRW Gütersloh 2008 Projektidee und Design und initiiert die Verbreitung des erfolgreichen Konzeptes in seinen Mitgliedsstädten. Das Kultursekretariat unterstützt die Städte nicht nur mit Fördermitteln sondern auch organisatorisch als übergeordnete Projektleitung.

Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. In Kooperation mit den örtlichen Projektleitungen erarbeiten sie ein abwechslungsreiches und hochwertiges Kulturangebot, das auf die spezifische Altersgruppe der Kulturstrolche abgestimmt ist.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit Kultur auszuprobieren, selbst zu entdecken was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.

 

Die Idee, die dahinter steckt

Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-)Leben lang – das ist das Ziel des Projekts „Kulturstrolche“.

Wer Kultur früh kennen lernt, selbstverständlich Museen, Archive und Konzerte besucht, Schauspieler oder Künstlerinnen befragt, will nicht nur Zuschauerin und Zuschauer bleiben, sondern sucht einen eigenen Ausdruck. Je stärker Kulturorte sich Kinderfragen stellen, desto überzeugender arbeiten sie an ihrem Profil, desto interessanter sind sie für Kinder.

Kultur macht klug

Sie befähigt Kinder, all ihre Sinne spontan und reflektiert zu nutzen. So verbindet sie Handeln, Denken und Fühlen.

Kultur macht Kinder sensibel

Sie stärkt die Wahrnehmung für Untertöne, Harmonien und Dissonanzen, für Ursache und Wirkung, Strukturen und Details.

Kultur fördert Verständigung

Sie zeigt, dass jenseits von „falsch oder richtig“ meist viele Perspektiven und Deutungen möglich sind.

Kultur befähigt zu Visionen

Sie regt dazu an, Unmögliches zu denken, Neues auszuprobieren, Altes zu transformieren, Perspektiven zu schaffen und Phantasie Realität werden zu lassen.

Kultur drückt aus, was in einem steckt

Sie übt Menschen darin, dem, was sie denken, fühlen oder ahnen, Ausdruck zu verleihen.

 

Kulturstrolche unterwegs

Geisterfotografie

Die Klasse 3b hat am 29.04.2015 einen Ausflug ins Freilichtmuseum gemacht. Das Thema war: Geisterfotografie. Alle waren richtig gespannt darauf.

Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt: die andere Gruppe war draußen und wir waren drinnen. Die Mädchen saßen auf Sesseln und die Jungs waren hinter und vor den Sesseln verteilt. Die Jungs mussten nach einer bestimmten Zeit wegrennen, dann wechselten wir die Rollen, wir Mädchen waren die Geister. Zum Schluss wurde das Foto ausgedruckt, so dass wir die Geisterbilder sofort mitnehmen durften. Nun war die 2.Gruppe dran und wir durften draußen spielen.

 

Unser zweiter Besuch im Freilichtmuseum am 30.05.2015: Wir wurden wieder in zwei Gruppen verteilt. Danach sind wir in einen Raum gegangen, in dem die zwei Fenster mit schwarzer Pappe beklebt waren und die Ritzen mit Handtüchern zugestopft waren. In einer Pappe war ein erbsengroßes Loch und durch das Loch kam ein Lichtstrahl an die Wand. Das Besondere war, dass alles auf dem Kopf stand. Später haben wir selber eine Lochkamera aus Schuhkarton gebastelt, die wir auch mitnehmen durften. Solange die zweite Gruppe dran war, haben wir auf dem Spielplatz gespielt. (Jiljana Bergen, 3b)

Tiere im Museum  - Kulturstrolcheaktion der Klasse 2a

 

Wir, die 2a der  Hasselbachschule, waren 3mal zum Thema "Tiere im Museum" im Landesmuseum. Die meisten Tiere waren in ihren Lebensräumen (Wald, Teich, Arktis, Antarktis, Regenwald, Afrika) dargestellt. So konnten die Kinder einen guten Eindruck über die jeweiligen Lebensweisen bekommen. Auch haben sie im Museum Tiere kennen gelernt, die sie sonst zumeist nicht lebend sehen könnten. Anschaulich wurde ihnen erklärt, wie man Tiere ausstopft, so dass es natürlich aussieht. Auch die aktive Mitarbeit kam nicht zu kurz. Die Kinder konnten immer wieder Fragen stellen, das Lieblingstier malen, einen Steckbrief schreiben und einen Igel töpfern. Das Fazit der Kinder war durchweg, dass sie viel über Tiere gelernt haben und es ihnen Spaß gemacht hat. (M. Möller)

 

Ab dem nächsten Schuljahr machen die Smarties (Ganztagsklasse, zukünftige 2a) am Kulturstrolcheprogramm mit. Wir sind schon gespannt, was sie für spannende Aktionen erwarten.

Kulturstrolche im Schuljahr 2014/15

Kulturstrolche in Klasse 3b und 2a

Besuch beim Detmolder Kammerorchester

Die Klasse 2a besuchte bei ihrem 1. Kulturstrolcheevent das Detmolder Kammerorchester. Wir wurden bereits in der Eingangshalle von den Musikern mit Musik begrüßt und durften dann im Probenraum auf den Besucherstühlen Platz nehmen. Zum Thema Wald konnten die Kinder verschiedene Vogelstimmen erraten, die mit besonderen Flöten gespielt wurden. Nach einem Musikstück haben die Kinder die verschiedenen Instrumente des Orchesters entdeckt, bzw. kennen gelernt. Nach 3 weiteren kurzen Musikstücken (lustig, langsam + leise, laut) durfte ein Kind sogar noch dirigieren. Das war eine runde Sache! Den Kindern hat es auch sehr gut gefallen. Wer möchte, kann sich hier die Dankeskarten der Kinder ansehen.(Marion Möller)

Workshop Percussion mit Yoana Verbanova

Der 20. November war für die Klasse 3b ein toller Tag in diesem Jahr: der 1. Kulturstrolchetermin im 3.Schuljahr. Mit dem Begriff Percussion konnte niemand etwas anfangen. Aber unter Trommeln oder Rhythmus konnte sich jeder etwas vorstellen. Es zeigte sich, dass eigentlich alle schon Erfahrungen auf diesem Gebiet hatten.

Frau Verbanova oder Yoana, wie die Kinder sie nennen durften, übertraf alle Erwartungen. Es gab schon großes Staunen, als die Kinder sahen, welche spannenden Instrumente auf einem Tisch bereitlagen. Aber zunächst wurde ein großer Kreis gebildet und alle Körperteile wurden erst einmal warm gemacht. Auf allen Körperteilen kann man nämlich wunderbar einen Rhythmus klopfen. Das macht überraschenderweise sogar Spaß, wenn dazu lustige Sprüche im entsprechenden Rhythmus mitgesprochen werden. Dann kam der Auftritt der Instrumente. Einige waren bekannt, die meisten jedoch nicht. Sie stammten fast alle aus Südamerika. Jedes Instrument, das Frau Verbanova gezeigt hat, hat sie auch gespielt. Zum Schluss durften die Kinder alle Instrumente selbst ausprobieren. Alle Kinder waren sich einig: Das war supertoll.

 

Auch wir Hasselbacher sind Kulturstrolche

Mit Beginn des Schuljahres 2010 / 2011 starteten auch die Kinder der Klassen 2a und 2b als Kulturstrolche und werden nun das kulturelle Leben ihrer Stadt erleben.

Die Kulturstrolche lernen alle Kultursparten kennen, sie sammeln Eindrücke und dokumentieren jeden Kulturbesuch durch einen Sticker in ihrem persönlichen Kulturstrolche-Sammelheft.

Begonnen haben die Kulturstrolche der Hasselbachschule mit dem Besuch des Kammerorchesters Detmold. Ein ganzes Orchester in der Turnhalle – das war schon sehr spannend. Die Kinder lernten die verschiedenen Instrumente kennen und durften dann bei dem musikalischen Märchen „Ritter auf Reisen“ mitmachen. Als Dirigenten konnten manche Schüler sogar alle Instrumente zum Klingen bringen. Vorbereitet wurde das Konzert einige Tage vorher im Unterricht zusammen mit dem echten Dirigenten des Orchesters.

 

 

 

 

Unsere Kulturstrolche waren im Vogelpark

Einen Tag vor den Osterferien haben die Klassen 2a und 2b den Vogelpark in Heiligenkirchen besucht. Bei herrlichem Wetter machten die Schüler mit ihren Lehrerinnen eine Führung durch den Park zum Thema "Vom Ei zum Küken". Es gab viel Interessantes zu sehen und zu lernen. So konnten die Kinder die verschiedenen Vogelarten selbst füttern und streicheln. Der Pfau schlug ein großes Rad zur Begrüßung und die Papageien konnte man sich auf die Schulter setzen lassen, wenn man sich traute. Höhepunkt des Rundgangs waren die Küken, die mit ihrem Eizahn gerade die Eierschale durchbrachen. Halb im Ei, halb schon draußen begrüßten sie piepend die Welt. Alle Kinder durften ein frisch geschlüpftes Küken in die Hand nehmen. Natürlich war der große Spielplatz eine weitere Attraktion, so dass alle Kinder mittags glücklich und zufrieden wieder in der Hasselbachschule ankamen. (S. Spohr)

Kulturstrolche-Treff in der Stadthalle

Bei herrlichem Frühlingswetter und mit hübschen Buttons ausgestattet fuhren unsere Kulturstrolche, also die Klassen 2a und 2b, mit dem Bus in die Stadt. Dort trafen sie auf viele andere Kulturstrolche aus verschiedenen Detmolder Schulen. Vor der Stadthalle gab es zunächst ein gemeinsames Foto mit Paula Print von der Landeszeitung. Anschließend konnten die Kinder verschiedene Schnupperangebote ausprobieren, um Lust auf das Programm des nächsten Schuljahres zu bekommen. Es gab Orchestermusik, eine Autorenlesung, Tanzangebote, Schauspiel und vieles mehr. In der Pause bekamen die Kinder ein Getränk und konnten den Schlosspark erkunden. Voll neuer Eindrücke und zufrieden kehrten alle in der Mittagszeit zurück zur Hasselbachschule. (S. Spohr)

Kulturstrolche im Landesmuseum

Die Kulturstrolche der Hasselbachschule waren wieder unterwegs

Die Klassen 3a und 3b haben im Januar drei Wochen hintereinander das Lippische Landesmuseum besucht. Immer an einem Wochentag ging es mit der 701 in die Stadt zum Museum. Im Mittelpunkt standen einheimische Tiere und ihr Lebensraum. Die Kinder entdeckten Erstaunliches in der Ausstellung, da es unglaublich viele Tiere in ihrem jeweiligen Lebensraum zu betrachten gab. Man konnte sogar auf Knopfdruck die Tierstimmen hören.  Wie all diese Tiere ins Museum gekommen sind, wurde den Schülern erklärt und sie lernten auch, wie Tiere ausgestopft werden. Solche „Tierpräparate“ könnt ihr übrigens auch in der Hasselbachschule im Forum betrachten. An den Tiermodellen fertigten die beiden Klassen einen Steckbrief des Tieres, das sie sich ausgesucht hatten. Besonders gelungen waren die Zeichnungen der kleinen Künstler. Beim nächsten Besuch wurden zunächst die Enten auf dem Schlossteich beobachtet, die an diesem Tag wie kleine Schlittschuhläufer auf dem dünnen Eis unterwegs waren. Im Museum wurden dann Enten aus Ton getöpfert. Der dritte Besuch im Museum war dann der Höhepunkt. In Kleingruppen durften die Kinder in einem großen Schuhkarton ein eigenes Biotop – also einen Lebensraum in der Natur – gestalten. Alles, was man brauchte, lag bereit: Steine, Sand, Kies, Folie, Moos, Blätter, Leim und vieles mehr. Alle arbeiteten mit Begeisterung und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Wenn ihr die Arbeiten anschauen wollt, kommt in das Forum! Die Kinder aus der 3a und 3b meinen, dass sich ein Besuch im Lippischen Landesmuseum unbedingt lohnt!

 

Die Kulturstrolche in Aktion

Am 4. und am 11. Mai waren wir, die Klasse 3a, am Hangar 21 in Detmold. Beim ersten Treffen hat uns Frau Krüger, eine Drachenbauerein, dort nett empfangen. In einem Film hat sie uns viele Drachenarten gezeigt. Es gibt Nachtdrachen, Flugdrachen und Lenkdrachen. Dann zeigte uns Frau Krüger einen 15 m großen Kätp`n Blaubär-Drachen. Er wurde mit Luft aufgeblasen und wir konnten sogar in ihn hineingehen! Kaum zu glauben, dass so etwas fliegen kann.

Am 11. Mai haben wir mit Frau Krüger selber einen Drachen gebaut. Das Motiv für den Drachen durfte jeder selbst gestalten. Auf der Wiese vor dem Hangar haben wir unsere Drachen steigen lassen.

Das waren zwei tolle Tage!! (Lisanne Haumersen, 3a)

Drachenbau

An zwei Freitagen sind wir, die Klasse 3a, zum Hangar 21 gefahren. Am ersten Freitag haben wir eine nette Frau kennengelernt. Sie hat uns einen Film über Drachen gezeigt. Dann durften wir auch noch in den riesigen Drachen reingehen, den man Kapitän Blaubär nannte. Dann mussten wir leider schon wieder fahren. Doch am nächsten Freitag ging es erst richtig los. Wir haben gemalt, ausgeschnitten, geklebt und noch vieles mehr. Es war sehr warm, aber oben am Hangar ging das Drachensteigen lassen richtig gut. Das war richtig toll!

(Theresa, 3a)


Drachenbau im Hangar 21

Wir waren zwei Freitage im Hangar 21. Das ist eine ehemalige Flugzeughalle. Am ersten Freitag haben wir uns einen Film über Tagflug und Nachtflug angesehen. Ich war echt überrascht als Frau Krüger uns gesagt hat, dass man Feuerwerk hinten dran machen kann. Dann waren wir in einem riesigen Drachen. Wir haben viel über Drachen erfahren. Ich fand diesen Tag voll cool.

Aber der zweite Freitag war noch cooler. Wisst ihr auch warum? Ich sags euch. Wir haben selbst Drachen gebaut. Wir haben geschnitten, gemalt, geklebt und geknotet. Dann haben wir die bunten Drachen steigen lassen. Meiner war immer am höchsten. Das waren schöne Freitage

(Lars, 3a)


Drachenbau im Hangar 21

1. Freitag

Wir sind angekommen und wurden sofort empfangen. Dann haben wir einen Film über die verschiedenen Drachenarten geguckt. Danach waren wir im Kapitän Blaubär drin und haben die Geschichte von seinem Anker gehört.

2. Freitag

Wir haben die Drachen gebaut und bemalt. Sofort wollten alle ihre Drachen testen. Alle Drachen am Himmel sahen so schön aus. Wir nehmen sie mit nach Norderney!!

(Denise, 3a)


 

Wie man Drachen baut

Wir haben ein Stück Drachenpapier gekriegt. Dann mussten wir das Stück Drachenpapier auf den Tisch legen und eine Schablone nehmen, nun das Muster, was auf der Schablone ist aufmalen. Danach ausschneiden. Jetzt kann man es entweder mit Wachsmalern oder mit Wasserfarbe anmalen. Dann muss man mit ganz viel Tesafilm die Ecken darüber kleben. Danach bei den zwei Ecken in der Mitte ein Loch machen, auf beiden Seiten. Nun kann man die Drachenschnur durch die beiden Löcher ziehen. Jetzt die Reißleine unten dran tackern. Dann den Drachen draußen steigen lassen. Mir hat das Basteln Spaß gemacht.

(Jana, 3a)


Der Drachenbau

Hallo, ich bin in der Klasse 3a. Wir haben einen Ausflug gemacht. Ich war im Hangar 21. Frau Krüger hat uns erklärt, wie man einen Drachen baut. Dann haben wir Käpt’n Blaubär von innen angeschaut. Dann haben wir uns Herzen, Sterne und Monde ausgesucht. Und dann haben wir sie auf den Drachen draufgenäht. Am nächsten Freitag haben wir unsere Drachen gebaut. Jeder hat ein schönes Bild gemalt. Und dann haben wir sie steigen gelassen. Wir haben sie mitgenommen und noch schöne Fotos gemacht.

(Vivi, 3a)


Der Drachenbau

Der erste Tag war sehr gut, da haben wir zuerst einen kleinen Film angeschaut. Dann hat die Frau uns was über Drachen erzählt. Wir sind immer in Sechsergruppen in den großen Captain Blaubär gestiegen. Danach sind wir wieder nach Hause gefahren. Das zweite Mal haben wir einen Drachen gebaut. Zuerst haben wir ein Muster aufgezeichnet. Als nächstes befestigten wir Stäbe an den Drachen. Am Ende haben wir noch die Schnur festgebunden. Und fertig war der Drache. Diese zwei Tage waren sehr schön. Es hat allen viel Spaß gemacht. Auf Norderney werden wir sie ausprobieren.

(Timo, 3a)

Bilder vom Drachenbau